Wer nicht sprechen kann, braucht trotzdem eine Stimme. Satz antippen oder tippen, auf SPRECHEN drücken, und das Gerät spricht laut und deutlich auf Deutsch.
Jetzt für iPhone und iPad im App Store, mit den natürlichen Stimmen direkt vom Gerät. Die Version für Google Play folgt in Kürze.
Häufige Sätze wie „Ich habe Schmerzen", „Bitte absaugen" oder „Ich habe Durst" sind sofort da, sortiert in Kategorien. Alles lässt sich frei bearbeiten und erweitern.
Große alphabetische Tastatur mit Wortvorschlägen, die von den eigenen Sätzen lernt. Einmal Getipptes lässt sich mit einem Stern dauerhaft speichern.
Bis zu vier Schnell-Tasten für die wichtigsten Sätze bleiben immer sichtbar, egal wo man gerade ist. Frei belegbar in den Einstellungen.
Das große Textfeld ist aus einem Meter Entfernung lesbar. Ein Tipp darauf zeigt den Satz bildschirmfüllend, damit ihn auch die Pflegekraft an der Tür lesen kann.
Der Augensteuerungs-Modus vergrößert Abstände und Ziele. Zusammen mit der iOS-Augensteuerung lässt sich die App komplett ohne Hände bedienen.
Alle Daten bleiben auf dem Gerät. Kein Konto, keine Cloud, keine Werbung, keine Datenerhebung. Funktioniert auch im Krankenhaus-Funkloch.
Beides ist dieselbe Sprechhilfe mit demselben Funktionsumfang. Die Web-App ist kostenlos und läuft in jedem Browser. Die Store-Version bringt die natürlichen Stimmen des Geräts mit, und ihr Kaufpreis unterstützt queere Projekte.
| Web-App | App aus dem Store | |
|---|---|---|
| Preis | Kostenlos | 9,99 € einmalig |
| Wo erhältlich | Im Browser unter sprechhilfe.app/app | Im App Store für iPhone und iPad, Google Play folgt in Kürze |
| Funktionen | Alle: fertige Sätze, Tastatur, Favoriten, Augensteuerungs-Modus | Identisch mit der Web-App |
| Sprachausgabe | Stimmen des Browsers | Natürliche Stimmen direkt vom Gerät |
| Offline nutzbar | Ja, nach dem ersten Öffnen | Ja, von Anfang an |
| Konto, Werbung, Tracking | Nichts davon | Nichts davon |
| Was der Kauf bewirkt | Nutzung ist frei, Spenden sind willkommen | Erlöse gehen an Projekte der queeren Community |
Die Sprechhilfe ist keine Idee aus einem Büro, sondern aus einem Krankenzimmer. Ein Vater hat sie für seinen 17-jährigen Sohn entwickelt, der mit einer Trachealkanüle auf der Intensivstation lag und sich plötzlich nicht mehr mit Worten verständlich machen konnte. Wer eine Kanüle trägt, beatmet wird oder nach einer Operation nicht sprechen kann, hat oft nur Lippenbewegungen und Gesten. Das führt zu Missverständnissen, gerade dann, wenn es wichtig ist.
Deshalb ist die App kompromisslos einfach gehalten: große Tasten, hoher Kontrast, keine Menüs im Weg. Sie richtet sich an Menschen auf Intensivstationen, in der Reha und in der häuslichen Pflege, an ihre Angehörigen und an Pflegekräfte, die schnell verstehen wollen, was ihr Gegenüber braucht.
Für Luke von Papa.
Sechs ausführliche Texte rund um das Leben ohne Stimme, geschrieben aus der Praxis: für Betroffene, Angehörige und Pflegekräfte.
Warum die Stimme wegbleibt, wann ein Sprechventil hilft und wie die Zeit dazwischen überbrückt wird.
Wach und beatmet: wie Verständigung am Intensivbett gelingt, mit Tipps für Angehörige und Pflege.
Wie die Sprachausgabe im Gerät funktioniert und wo die guten deutschen Stimmen stecken.
Von der Bildtafel bis zum Sprachcomputer: das Feld im Überblick, samt Kostenfrage.
Die iOS-Augensteuerung einrichten und mit einer Sprech-App zur Stimme ohne Hände machen.
Gesprächsregeln, die funktionieren, und die Einrichtung einer Ersatzstimme Schritt für Schritt.
Die Web-Version läuft direkt im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung. Einmal geöffnet, funktioniert sie auch offline und lässt sich wie eine App auf den Startbildschirm legen. Wer ein iPhone oder iPad nutzt, holt sich die Sprechhilfe jetzt aus dem App Store und bekommt zusätzlich die natürlichen Stimmen direkt vom Gerät. Die Version für Google Play folgt in Kürze.